„Jetzt liegen die Karten auf dem Tisch. Dass die Landesregierung offenkundig keinen Abstand von ihren Plänen zu nehmen bereit war, den Rheindamm auf Kosten tausender Bäume zu sanieren, ist ein ökologisches Armutszeugnis“, zeigt sich der SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Boris Weirauch verärgert darüber, dass das Umweltministerium den Vorschlag der Bürgerinitiativen nach einer in den Damm eingelassenen Hochwasserschutzwand nicht berücksichtigt hat.
„Es bleibt zu hoffen, dass die Stadt Mannheim als Planfeststellungbehörde dem Land als Vorhabenträger den Baumschutz ins Stammbuch schreibt und die – wenn auch engen – rechtlichen Spielräume nutzt, um das Land zum Einlenken zu bewegen“, fordert der Sozialdemokrat das Umweltdezernat der Stadt auf, eigene Gutachten in die Wege zu leiten.
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