Weirauch fordert ein Landessofortprogramm zum Hitzeschutz an Schulen

6. Juli 2026

Angesichts der jüngsten Hitzewelle fordert der Mannheimer SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Boris Weirauch ein Landessofortprogramm „Hitzeschutz an Schulen“. Bei immer häufigen auftretenden Hitzeperioden müssen das Land gemeinsam mit den Kommunen dafür sorgen, dass Schulen besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet werden.

„Hitzefrei ist keine Dauerlösung. Die Gluthitze hatte unser Land fest im Griff und sie war nur ein Vorgeschmack auf das, was uns künftig häufiger bevorsteht. Staat und Gesellschaft müssen besser vorbereitet sein. Dazu gehört auch, dass unsere Kinder unter angemessenen klimatischen Bedingungen lernen können“, erklärt Weirauch.

In diesem Zuge fordert Weirauch ein umfassendes Maßnahmenpaket: „Schulgebäude müssen sukzessive mit Klimageräten ausgestattet werden, die mit nachhaltiger Energie betrieben werden. Nur so schaffen wir auch an heißen Tagen gute Lernbedingungen.“

Ebenso müsse das Schulumfeld konsequent an die neuen klimatischen Herausforderungen angepasst werden. „Schulhöfe müssen stärker entsiegelt und begrünt werden. Mehr Bäume, mehr Schatten sowie Dach- und Fassadenbegrünungen dürfen keine Ausnahme mehr sein, sondern müssen zum Standard werden“, so Weirauch.

Auch bei künftigen Bauprojekten sieht Weirauch Handlungsbedarf: „Beim Neubau und bei der Sanierung von Schulgebäuden muss eine Klima- und Kälteplanung von Anfang an mitgedacht werden. Wer heute baut, muss die Anforderungen der kommenden Jahrzehnte berücksichtigen.“

Damit die notwendigen Investitionen gelingen, müsse das Land die Kommunen finanziell unterstützen. „Viele Städte und Gemeinden wissen längst, was zu tun ist. Oft fehlt aber das Geld für die Umsetzung. Deshalb braucht es ein Landessofortprogramm, das den Kommunen finanziell unter die Arme greift. Hitzeschutz an Schulen darf nicht vom kommunalen Haushalt abhängen, sondern ist eine gemeinsame Aufgabe von Land und Kommunen“, ergänzt Weirauch diesbezüglich.