Der Mannheimer SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Boris Weirauch reagiert mit Sorge auf die Ankündigung der BBT-Geschäftsführung, die stationäre Patientenversorgung früher als geplant im Diakonissenkrankenhaus in Neckarau zu bündeln. „Es bedeutet das Aus für das 1929 in Betrieb genommene Theresienkrankenhaus am Neckarufer. Das ist eine bittere Nachricht. Nicht nur für die Ärzte- und Pflegekräfte, sondern auch für die medizinische Versorgungssicherheit in unserer Stadt“, so Weirauch in Bezug auf den angekündigten Stellenabbau.
„Eine Zusammenlegung der beiden Klinikstandorte darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden und unter keinen Umständen zu Abstrichen in der Maximalversorgung führen“, warnt der SPD-Abgeordnete die BBT-Geschäftsführung davor, Vertrauen in ihre eigene Zukunftsstrategie zu verspielen.
Weirauch kündigt an, das angekündigte Krankenhaus-Aus in der Fragestunde des Landtags zum Thema zu machen, um von Gesundheitsminister Manfred Lucha Klarheit darüber zu erhalten, wie die Landesregierung zu den Plänen der BBT-Gruppe steht.