Mein Wahlkreis

Seit 2016 habe ich die Ehre, den Mannheimer Süden im Landtag von Baden-Württemberg zu vertreten: Hier treffen vielfältige Kulturen, lebendige Stadtteile und starke Gemeinschaften aufeinander, die den Charakter unserer Stadt prägen. Vom pulsierenden Stadtzentrum bis zu den traditionsreichen Vororten spiegelt der Mannheim Süden die ganze Bandbreite des urbanen Lebens wider und steht gleichzeitig für Zusammenhalt, Engagement und kulturelle Vielfalt.

Als Abgeordneter habe ich die große Ehre und Verantwortung, die Interessen der Menschen aus dem Mannheimer Süden im Landtag zu vertreten und ihre Anliegen mit Nachdruck und Herz einzubringen. Ob es um die Stärkung der Rettungsdienste, eine zukunftssichere Energie- und Verkehrsinfrastruktur, die Förderung lokaler Unternehmen oder um den Schutz der Demokratie an sich geht – mein Ziel ist es, dass alle Bürgerinnen und Bürger sich hier zuhause fühlen und Chancen für ein gutes und selbstbestimmtes Leben haben.

Der Mannheimer Süden lebt vom Mitmachen und vom Engagement seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Es erfüllt mich mit Stolz, Teil dieser lebendigen Gemeinschaft zu sein, ihre Stimmen in die Landespolitik zu tragen und gemeinsam an der Zukunft unseres Bezirks zu arbeiten. Mein Anspruch ist es, nahbar, erreichbar und aufmerksam für die Menschen vor Ort zu sein und Ihre Anliegen mit Leidenschaft zu vertreten.

Die Stadt Mannheim ist bei Landtagswahlen in zwei Wahlbezirke aufgeteilt. Ich bin Abgeordneter für den Wahlkreis Mannheim II (Landtagswahlkreis 36).

Dieser Wahlkreis umfasst die Mannheimer Stadtbezirke Feudenheim, Friedrichsfeld, Innenstadt/Jungbusch, Lindenhof, Neckarau, Neuostheim/Neuhermsheim, Rheinau, Schwetzingerstadt/Oststadt und Seckenheim.

Bürgerbüros

Bürgerbüro Feudenheim

Jahnstraße 4
68259 Mannheim

Öffnungszeiten

Kontakt

Bürgerbüro Rheinau

Schwabenheimer Straße 1
68219 Mannheim

Öffnungszeiten

Kontakt

Stadtbezirke

Feudenheim wurde vor über 100 Jahren von der Stadt Mannheim eingemeindet und gilt zu Recht als einer der schönsten Stadtteile Mannheims. Unter Bezugnahme auf die Erwähnung im Lorscher Codex feierte Feudenheim im Jahr 2016 seinen 1250. Geburtstag. Meine Familie und ich haben uns für Feudenheim als Wohnort entschieden, da er ein besonders kinder- und familienfreundlicher Stadtteil ist. Außerdem ist die Nähe zum Neckar und die gute Einzelhandelssituation insbesondere auf der Feudenheimer Hauptstraße entscheidend für die Beliebtheit des Stadtteils bei den Feudenheimerinnen und Feudenheimern. Gute Erinnerungen an Feudenheim habe ich zudem aus meiner Jugend, in der ich als Fußballer von der C-Jugend bis zur A-Jugend für den ASV Feudenheim auf Torejagd gewesen bin.

In Feudenheim befindet sich auch eines meiner beiden Mannheimer Abgeordnetenbüros (Jahnstraße 4). Dort sind meine MitarbeiterInnen und ich direkt anzutreffen. Wir veranstalten in den Räumlichkeiten regelmäßig Bürgersprechstunden, bei der Sie mir Ihre Anliegen direkt schildern können. Gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Lebenswertes Feudenheim“ und weiteren engagierten Bürgerinnen und Bürgern habe ich mich als Berichterstatter des Petitionsausschusses des Landtags für mehr Lärmschutz an der Feudenheimer Hauptstraße und am Au- bzw. Wingertsbuckel eingesetzt.

Der Stadtbezirk Innenstadt/Jungbusch ist das Herz Mannheims. Die Innenstadt – unterteilt in 144 Quadrate – ist nicht nur einer der bedeutendsten Einkaufstandsorte der Metropolregion, sondern auch pulsierender Lebensmittelpunkt von 30.000 Einwohnerinnen und Einwohnern aus insgesamt 150 Nationen. In der Innenstadt befinden sich auch Sehenswürdigkeiten und kulturelle Institutionen, auf die die Mannheimer Bevölkerung zu Recht stolz ist, etwa das einzigartige Barockschloss, die Jesuitenkirche oder das Reiss-Engelhorn-Museum. Zudem verfügen wir mit den Mannheimer Planken über eine der attraktivsten Einkaufsmeilen Deutschlands. Seit 2017 setze ich mich als Berichterstatter des Petitionsausschusses des Landtags gemeinsam mit einer Bürgerinitiative „Gegen den Grillrauch“ für eine Verbesserung der Luftqualität rund um den Marktplatz ein

Direkt an die Quadrate angeschlossen liegt der Stadtteil Jungbusch. Früher Arbeiterviertel am Hafen, hat sich der Stadtteil in den letzten Jahren zu einem gefragten Ausgehviertel und mit dem C-HUB und der Popakademie zum Zentrum der Mannheimer Kreativwirtschaft und für eine bundesweit bedeutsame Start-Up-Szene entwickelt. Das führt naturgemäß zu Konflikten mit denjenigen Menschen, die im Jungbusch leben und gerne den Charakter des Viertels bewahren möchten. Ich mache mich dafür stark, dass beide Bereiche ihre Daseinsberechtigung bekommen.

Der Lindenhof ist ein ausgesprochen beliebter Stadtteil bei allen Generationen und zeichnet sich zur Nähe zum Rhein und zur Innenstadt aus. Insbesondere die Rheinterrassen sind mir persönlich aus meiner Studienzeit als Naherholungsziel in der Nähe der Universität bestens in Erinnerung. Untrennbar mit der Geschichte des Lindenhof verbunden ist die Entwicklung der Landmaschinenfabrik von Heinrich Lanz (heute John Deere) zur größten Traktorenfabrik Europas. An die Geschichte der Familie Lanz und deren industriellen Errungenschaften erinnert die mit viel bürgerschaftlichem Engagement wieder aufgebaute und als Begegnungszentrum betriebene Lanz-Kapelle. Neue Impulse bekommt der Stadtteil Lindenhof durch die Entwicklung des „Glücksteinquartiers“ und mit der damit einhergehenden Arrondierung des südlichen Bahnhofsareals. Gemeinsam mit der Bürgerinteressengemeinschaft Lindenhof (BIG) habe ich mich in den vergangenen Jahren gegen die Pläne der grün-geführten Landesregierung stark gemacht, die am Rheindamm mehr als 1000 Bäume aus Gründen des Hochwasserschutzes zu fällen. Ich bin der Meinung, dass kein Baum gefällt werden darf, wenn es zur Stabilisierung des Damms nicht zwingend notwendig ist.Meiner Meinung nach man muss alles daransetzen, die Dammsanierung mittels einer sogenannten Spundwandlösung zu ermöglichen. Das schützt Mensch und Umwelt gleichermaßen.

Im Jahr 871 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde Neckarau im Jahr 1899 durch die Stadt Mannheim eingemeindet. Neckarau ist nicht nur einer der größten Stadtbezirke in meinem Wahlkreis, sondern zeichnete sich bereits im 20. Jahrhundert durch seine hohe Industrie- und Gewerbedichte aus. Neben der Nähe zum Rhein mit dem Strandbad und dem August-Bebel- bzw. Waldpark als Naherholungsziele ist für Neckarau insbesondere auch die hohe Dichte von Vereinen bzw. Initiativen und die gute Einzelhandelssituation prägend.

Auch das Neckarauer Rathaus gilt zu Recht als eines der schönsten unserer Stadt. In den vergangenen Jahren ist der Stadtbezirk Neckarau mit den Stadtteilen Neckarau, Almenhof und Niederfeld immer mehr zum Anziehungspunkt junger Familien geworden, wodurch insbesondere die Versorgung mit den bedarfsgerechten Krippen- und Kindergartenplätzen in den Mittelpunkt politischer Entscheidungen rücken. Zudem unterstütze ich die Neckarauer und Neckarauerinnen gerne dabei, die Verkehrsbelastung in den Quartieren weiter zu verringern, etwa durch die weitergehende Ausweisung von Fahrradstraßen und die Prüfung weiterer Zone-30-Regelungen.

Der Stadtteil Neuostheim ist durch seine außergewöhnliche Lage zwischen Luisenpark und Neckar ein Stadtteil mit Wohlfühlfaktor, der nicht nur Einheimische anzieht. Neuhermsheim ist nicht zuletzt durch das neue Wohngebiet und den gemütlichen alten Ortskern ein beliebter und sich ständig weiterentwickelnder Wohnort. Die neue und verbesserte Infrastruktur, etwa durch die Anbindung an den ÖPNV, machen das Leben hier noch attraktiver. Eine gute Mischung aus alteingesessenen und jungen Familien bewirkt eine langfristig stabile Entwicklung der Bevölkerungsstruktur. Um diese hohe Lebensqualität zu erhalten, habe ich mich bereits als Stadtrat für eine Instandsetzung des Jugendtreffs und gemeinsam mit der Bürgerinitiative GESBIM für weitergehende Lärmschutzmaßnahmen an der östlichen Riedbahn eingesetzt. Es geht darum zu verhindern, dass in Zukunft hunderte von Güterzügen auf der Riedbahn mitten durch Mannheim fahren. Für mich ist klar: Eine Untertunnelung muss geprüft werden. Hierzu stehe ich in engem Kontakt mit der Deutschen Bahn, deren Bevollmächtigten ich bereits vor Ort die Situation vor Augen geführt habe.

Der Stadtbezirk Rheinau besteht im Wesentlichen aus den Stadtteilen Rheinau, Rheinau-Süd, Pfingstberg und Casterfeld. Der Stadtbezirk wurde früh durch die Entwicklung der chemischen Industrie und seinen eigenen Hafen geprägt. Heute ist Rheinau ein lebendiger Stadtteil mit vielen ehrenamtlichen Initiativen und Gruppierungen. Die Aufwertung des Quartiermanagements, das ich als Stadtrat unterstützt habe, hat zum Ziel, die einzelnen Ortsteile noch stärker zu verbinden. Im Fall des abgebrannten Relaishauses habe ich mich als Abgeordneter mehrfach an die Landesregierung und die Stadt gewandt, um für eine gemeinwohlorientierte Nutzung dieses historischen Gebäudes zu werben.

Die Schwetzingerstadt/Oststadt ist einer der vielfältigsten Stadtbezirke in meinem Wahlkreis. Ich selbst habe dort in meiner Studien- und Referendarzeit lange Jahre gelebt und dort fast acht Jahre die Interessen der Bürgerinnen und Bürger im örtlichen Bezirksbeirat vertreten, in den Jahren 2018 bis 2019 als Stadtrat auch als Vorsitzender des Bezirksbeirats. Die Oststadt mit ihren herrschaftlichen Jugendstilvillen und die Nähe zum Neckar und zum Luisenpark ist insbesondere städtebaulich für ganz Mannheim ein Gewinn. In der Oststadt sind darüber mit der Kunsthalle, dem Nationaltheater und dem Landesmuseum für Technik hinaus bedeutende Einrichtungen der Kunst, Kultur und Wissenschaft beheimatet. In der Schwetzingerstadt mit ihren schönen, von vielen alten Bürgerhäusern gesäumten Straßen und Plätzen lässt es sich ebenfalls sehr gut leben.

Insbesondere die Seckenheimerstraße mit ihren zahlreichen Geschäften und Cafés zählt zu den besten Einkaufsstraßen der Mannheimer Vororte. Nach jahrelangem Stillstand wurde jetzt auch das alte Postareal am Hauptbahnhof als Wohn- und Geschäftsstandort aufgewertet. Ich habe mich im Stadtrat erfolgreich dafür eingesetzt, dass endlich der sogenannte Durchstich auf die Reichskanzler-Müller-Straße erfolgt und die Entwicklung des Areals nicht auf Kosten der erfolgreichen Einzelhandelsstruktur in der Schwetzingerstadt erfolgt. Zuletzt habe ich mich für die Wiederinbetriebnahme des Brunnens in der Traitteurstraße eingesetzt.

Wie Feudenheim feierte auch Seckenheim im Jahre 2016 seinen 1250. Geburtstag. Bis zur Eingemeindung im Jahre 1930 war Seckenheim insbesondere durch den Anbau von Tabak eines der reichsten Bauerndörfer in Baden. Schön am Neckar gelegen und mit einer guten Einkaufssituation auf den frisch renovierten Seckenheimer Planken sind die Seckenheimer zu Recht stolz auf ihren lebenswerten Stadtteil.

Die Vielzahl von Vereinen zeugen von einer starken Identifikation der Menschen untereinander, wovon ich mich auch insbesondere in den Jahren 2013 und 2014 als Vorsitzender des Seckenheimer Bezirksbeirats überzeugen konnte.

Der Stadtteil Hochstätt, der ebenfalls zum Stadtbezirk Seckenheim gehört, ist einer der am ältesten besiedelten Gemarkungen in Mannheim und war lange ein traditionelles Arbeiterviertel, welches in den 1960iger Jahren insbesondere durch die Bautätigkeit der Mannheimer GBG rasch wuchs. Durch meine Besuche auf der Hochstätt im Rahmen meiner Sicherheitstouren durch die Mannheimer Stadtteile ist mir vor allem der Bewohnertreff und das Jugendhaus in Erinnerung geblieben, wo ehren- und hauptamtlich tätige Menschen sich um ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger kümmern.

Wie viele Stadtteile im Mannheimer Süden blickt auch Friedrichsfeld auf eine lange und lebendige Geschichte zurück. Seit seiner Entstehung im 17. Jahrhundert hat sich der Stadtteil, der zwischen Rhein und Neckar liegt und bis 1930 selbstständig war, zu einem besonderen Ort entwickelt: geprägt durch Handwerk und Landwirtschaft, später durch Industrieansiedlungen und die wachsende Bedeutung des Bahnverkehrs. Mit seiner Lage am Rand des Mannheimer Stadtgebiet hat Friedrichsfeld bis heute einen dörflichen Charakter bewahrt, auf den die Menschen stolz sind.

Besonders auffällig ist das starke Vereinsleben, das bis heute das Rückgrat des sozialen Miteinanders bildet. Ob Sportvereine, Musikgruppen oder engagierte Nachbarschaftsinitiativen – sie alle zeigen, wie eng die Friedrichsfelderinnen und Friedrichsfelder zusammenstehen. Bei meinen Besuchen vor Ort, sei es bei Stadtteilrundgängen oder Gesprächen im Bezirksbeirat, habe ich immer wieder erlebt, wie sehr sich Ehrenamtliche einbringen und wie viel Herzblut in den Angeboten für Jung und Alt steckt.

Noch heute prägen die Mischung aus gewachsenen Straßen, moderner Bebauung und viel Grün die Lebensqualität vor Ort. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir der tägliche Einsatz der zahlreichen sozialen Einrichtungen und der enge Kontakt der Menschen untereinander: ein Beweis für den ausgeprägten Gemeinschaftsgeist, der Friedrichsfeld ausmacht.

Friedrichsfeld zeigt eindrucksvoll, dass Stadtteilgeschichte und Gegenwart sich hervorragend verbinden lassen: ein Ort mit Tradition, Zusammenhalt und einer starken eigenen Identität.