SPD-Abgeordnete aus Mannheim und Ludwigshafen fordern einen regionalen Brückengipfel

9. August 2026

Die SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Boris Weirauch (Mannheim) und Gregory Scholz (Ludwigshafen) fordern im Zuge der Sanierung der beiden Rheinbrücken mehr Transparenz und Einbindung regionaler Institutionen und der Wirtschaft. Für Weirauch und Scholz wäre daher ein zeitnaher „Brückengipfel“ in Verantwortung der Städte Mannheim und Ludwigshafen unter Einbeziehung der Verkehrsministerien von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, der zuständigen Bundesbehörden, der Metropolregion, den Industrie- und Handwerkskammern und der Wirtschaft ein gutes Format, um mehr Koordination, Transparenz und Beteiligung zu ermöglichen. „Die Sanierung einer überregional bedeutsamen Verkehrsinfrastruktur kann strukturell und finanziell nicht in der Verantwortung der beiden Schwesterstädte liegen, zumal es sich um Bundesstraßen handelt“.

Unterstützung bekommen die beiden Landtagsabgeordneten von der Mannheimer Bundestagsabgeordneten Isabel Cademartori, der verkehrspolitischen Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion: „Ein gemeinsames Dialog-Format könnte die unterschiedlichen Ebenen besser aufeinander abstimmen. Die Gründung der Rheinbrückengesellschaft kann hier nur der erste Schritt gewesen sein. Bund, Land und die Region müssen mit ins Boot.“ 

Der stellvertretende Verbandsvorsitzende der Metropolregion, Mannheims Baubürgermeister Ralf Eisenhauer, sieht in der anstehenden Sanierung der Brücken auch eine Chance einer Neuordnung des innerstädtischen Verkehrs: „Die vorhandenen Brückensysteme im Kernraum der Metropolregion Rhein-Neckar in Ludwigshafen und in Mannheim sind technisch am Ende ihrer Lebenszeit angelangt. Wir müssen die Gelegenheit nutzen, um im Zuge der Brückensanierung neue Verkehrswege zu schaffen, um die Innenstädte gut und umweltfreundlich erreichen zu können, und die Belastungen der Bewohnerschaft durch den KFZ-Verkehr deutlich zu verringern.“