Wie aus einem Schreiben der baden-württembergischen Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi MdL, an die beiden Mannheimer Abgeordneten hervorgeht, fließen insgesamt über 11,8 Millionen Euro in die städtebauliche Entwicklung Mannheims. Besonders gefördert werden die Benjamin-Franklin-Village (3,5 Mio. Euro), die Spinelli Barracks (2,8 Mio. Euro), Schönau-Nordwest (2,7 Mio. Euro), die Vogelstang (1,7 Mio. Euro) sowie der Sportpark Neckarplatt/Pfeifferswörth mit 1,1 Millionen Euro.
„Wir freuen uns sehr über die erneute Förderung und sehen darin ein klares Bekenntnis zur weiteren städtebaulichen Entwicklung unserer Stadt“, so Fulst-Blei und Weirauch. „Mit den Mitteln können wichtige Projekte zur Aufwertung von Wohnquartieren, zur Verbesserung öffentlicher Infrastrukturen sowie zur klimafreundlichen Stadtentwicklung gezielt umgesetzt werden.“
Dr. Boris Weirauch, Abgeordneter für den Mannheimer Süden und 1. Vorsitzender der MTG Mannheim, verweist in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung des Sportparks Neckarplatt/Pfeifferswörth: „Die finanzielle Unterstützung ist wichtig, doch sie sollte nicht ausschließlich dem Bereich Neckarplatt zugutekommen. Ich setze mich weiterhin dafür ein, dass auch der Bereich Pfeifferswörth stärker berücksichtigt wird. Die beiden durch die Bahntrasse getrennten Teile des Sportparks müssen städtebaulich enger zusammenwachsen.“
Dr. Stefan Fulst-Blei, Abgeordneter für den Mannheimer Norden, hebt die Bedeutung der Förderung für die Stadtteile Schönau-Nordwest und Vogelstang hervor: „Gerade hier sehen wir, wie sehr Städtebauförderung zur Stärkung sozialer Strukturen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen kann. Die Investitionen helfen, Stadtteile zukunftsfähig zu gestalten und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.“
Die Städtebauförderung 2025 umfasst landesweit ein Finanzhilfevolumen von rund 247,5 Millionen Euro, davon rund 76,4 Millionen Euro Bundesfinanzhilfen. „Es braucht den klaren politischen Willen zur Unterstützung unserer Kommunen, die angesichts knapper Kassen auch zukünftig auf Förderung von Land und Bund angewiesen sein werden“, betonen die beiden SPD-Abgeordneten. „Das Programm leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur nachhaltigen und sozialen Stadtentwicklung – es sollte unbedingt ausgebaut werden.“